Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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Zukunft Gasnetze

Transformation, Technik & neue Rollen im Energiesystem

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Termin

04. – 05. November 2026, online

Die deutschen Gasnetze stehen vor der größten Transformation seit ihrem Bestehen: Wasserstoff‑Readiness, Rückbauoptionen, neue EU‑Vorgaben, lokale Wärmeplanung, Netzengpässe, technische Umrüstung und steigende Anforderungen an Versorgungssicherheit prägen den aktuellen Diskurs. Während das EU‑Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpaket und neue gesetzliche Vorgaben weitreichende Konsequenzen für Netzbetreiber bringen, ist zugleich unklar, welchen Weg viele Stadtwerke einschlagen: Rückbau, selektive Stilllegung oder Umrüstung auf grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan. 46 % der Stadtwerke haben ihre Strategie noch nicht abschließend festgelegt. 

Ob Umrüstung bestehender Netze, Neubau von Leitungen oder der parallele Transport unterschiedlicher Medien – die Fragen reißen nicht ab: Die Anforderungen an Rohrmaterialien, Auslegung, Betrieb und Sicherheit steigen erheblich. Wasserstoffversprödung, CO₂‑Phasenverhalten, Verunreinigungen aus Biogas, neue Druck- und Temperaturregime sowie die Multigasfähigkeit von Verteil‑ und Transportnetzen stellen Netzbetreiber, Hersteller und Genehmigungsbehörden vor komplexe technische und regulatorische Fragestellungen.

Schwerpunktthemen
  • Transformation der Gasnetze hin zu Wasserstoff und klimaneutralen Gasen bei offenen strategischen Pfaden (Umrüstung, Neubau, Rückbau)
  • Zentrale Herausforderungen: Regulierung, Technik, Multigasfähigkeit sowie Planung und Betrieb der Infrastruktur
  • Rolle von Gasnetzen im künftigen Energiesystem inkl. Wärmeplanung, CO₂ Transport und Praxisprojekten
  • Erfahrungen aus Praxis- und Infrastruktur-Projekten, Technische Entwicklungen und Innovationen
Zielgruppe

Entscheider:innen, Führungskräfte und verantwortliche Personen aus folgenden Bereichen 

  • Transport- und Verteilnetzbetreiber
  • Asset Management
  • Netz- und Städteplanung, Bauunternehmungen
  • Stadtwerke, Energieversorger, Wasserstofferzeuger
  • Komponentenhersteller, Anlagenplaner
Programm

Mit einem Klick auf den Tag wird Ihnen das detaillierte Programm angezeigt.
Das Programm als PDF zum Ausdrucken und Speichern finden Sie unten auf der Webseite unter "Programm drucken".
 

Politischer und regulatorischer Rahmen, Fernleitungs- und Verteilnetznetz: Notwendigkeit und Systemperspektive

Leitfrage: Welche regulatorischen, politischen und systemischen Weichenstellungen bestimmen die Zukunft der Gas- und Wasserstoffnetze?

09:00 – 09:10 Uhr

Begrüßung und Anmoderation

09:10 – 09:30 Uhr

Einordnung: Warum die Zukunft der Gasnetze jetzt entschieden wird

Björn Munko
Hauptgeschäftsstelle/Gastechnologien und Energiesysteme, 
DVGW e.V.

09:30 – 10:00 Uhr

Zukunft Gasnetze im neuen Rechtsrahmen: EnWG-Novelle, EU-Gas- und Wasserstoffpaket und nationale Umsetzung 

Bernhard Kluttig
Leiter der Abteilung Sicherheit, Gas und Wasserstoff, Beteiligungen, 
BMWE 

10:00 – 10:30 Uhr

Regulierung von Wasserstoffnetzen und Biomethaneinspeisung; Versorgungssicherheit und europäische Einbindung der Gas-, Wasserstoff-netze

Sandra Hannappel
Referentin,
Bundesnetzagentur

11:00 – 11:30 Uhr

Das Wasserstoff-Kernnetz als Startpunkt der Transformation: Stand, Ausbaupfad und offene Fragen

Referent:in in Absprache

11:30 – 12:00 Uhr

Fernleitungsnetze zwischen Umstellung und Neubau: Wo stehen wir?

Dennis Wehmeyer
Leiter Wasserstoff & Nachhaltigkeit,
GASCADE Gastransport GmbH

12:00 – 12:30 Uhr

Perspektive Ostdeutschland; industrielle Cluster: Wasserstoff-Startnetze als Standortfaktor

Referent:in in Absprache

12:30 – 13:30 Uhr

Mittagspause

13:30 – 14:00 Uhr

Gas- und Wasserstoffnetze: Was braucht die Branche vom Gesetzgeber?

Tilmann Wilhelm
Leiter Kommunikation und Politik, 
DVGW

14:00 – 14:30 Uhr

Transformation vor Ort: Wie Stadtwerke Gasnetze, Wärmenetze und kommunale Wärmeplanung zusammenführen

Dr. Gerhard Holtmeier
Vorsitzender der Geschäftsführung, 
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21)

14:30 – 15:00 Uhr

Pause

15:00 – 15:30 Uhr

Verbraucher- und Kostenperspektive: Was kostet die Gasnetz-transformation und bleibt dies bezahlbar

Sylwia Bialek-Gregory
Ph.D., Wissenschaftliche Geschäftsführerin, 
Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI)

15:30 – 16:00 Uhr

Importmoleküle für Deutschland: Wasserstoff, Ammoniak und die Rolle der Importinfrastrukturen im Markthochlauf

Referent:in in Absprache

16:00 – 16:15 Uhr

Zusammenfassung Tag 1 und Ausblick Tag 2

Operative Fragen der Netztransformation: Wirtschaftlichkeit, Technik und Umsetzung

Leitfrage: Wie kann die Transformation der Gasnetze praktisch umgesetzt werden – technisch, wirtschaftlich und regional differenziert?

09:00 – 09:10 Uhr

Begrüßung Tag 2 und Rückblick auf Tag 1 

09:10 – 09:40 Uhr

Transformationsplanung der Verteilnetze – Von der Strategie zur Umsetzung

Florian Feller
Vorsitzender H2vorOrt,
energie schwaben gmbh

09:40 – 10:10 Uhr

Rolle von Netzen und Speichern für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, Anforderungen an Planung und Technik

Jens Hüttenrauch
Teamleiter Netzprojekte, 
DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH

10:10 – 10:40 Uhr

Pause

10:40 – 11:10 Uhr

Biomethan im künftigen Gasnetz: Potenziale, Hemmnisse und regulatorischer Handlungsbedarf

Marco Weiß
Geschäftsführer, 
ETW Energietechnik GmbH

11:10 – 11:40 Uhr

Biogasanlagen-Cluster als Infrastrukturbaustein: Wann wird Einspeisung wirtschaftlich?

  • Was ist ein Biogasanlagencluster?
  • Warum lohnt sich die Clusterung von Biogasanlagen für Anlagen und Netzbetreiber?
  • Wie sehen Beispielcluster aus?

Dr. Ing. Frank Graf
Bereichsleiter Energietechnologie,
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT

11:40 – 12:10 Uhr

Wo entsteht die Nachfrage tatsächlich – Industrie, Kraftwerke, Wärmemarkt, Mobilität -  und wie müssen Netze dafür angepasst oder stillgelegt werden?

Dr. Stefan Nykamp
Geschäftsführung,
Netzgesellschaft Düsseldorf

12:10 – 13:15 Uhr

Mittagspause

13:15 – 13:45 Uhr

Technische Regelsetzung und Gasbeschaffenheit: Biomethan-qualität, Sauerstoff und Speicherfähigkeit

Referent:in in Absprache

13:45 – 14:15 Uhr

Finanzierung und Geschäftsmodelle der Netztransformation: Rahmenbedingungen, Investitionsfähigkeit, Planungssicherheit

Dr. Aria Rodgarkia-Dara
Frontier Economics

14:15 – 14:45 Uhr

Moderierter Dialog: „Was muss bis 2030 geklärt sein?“

Dialogformat: DVGW-Moderation mit Dr. Aria Rodgarkia-Dara (Frontier Economics), Marco Weiß (ETW Energietechnik), Frank Graf (EBI)

14:45 – 15:00 Uhr

Abschluss mit Zusammenfassung

15:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Stand: 05.08.2026

Tickets
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Preise

Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen1.485,- €*
Regulärer Preis1.995,- €*
Behördenpreis490,- €*

* zzgl. USt.

Gerne prüfen wir Ihre Anfrage zum Behördenpreis. Folgende Voraussetzungen zum Behördenpreis müssen erfüllt sein: Eine Behörde ist eine Einrichtung des Staates oder der öffentlichen Verwaltung, die Aufgaben im öffentlichen Interesse wahrnimmt. 

Bitte beachten Sie:
Wenn die Hauptaufgabe der Firma/Gesellschaft einen wirtschaftlichen Erfolg verfolgt und Dienstleistungen auf dem Markt anbietet, ist dies keine Behörde und erfüllt somit nicht die Voraussetzungen zum Behördenpreis.

 

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  • Laptop, Desktop-PC, Tablet etc. mit Lautsprechern/Kopfhörern
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  • Keine Installation auf Ihrem Rechner erforderlich
Ihr Ansprechpartner Organisation
Sarah Wolanski
Projektmanagerin Organisation
Telefon+49 (0) 228 9188-347

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