
Transformation, Technik & neue Rollen im Energiesystem
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Die deutschen Gasnetze stehen vor der größten Transformation seit ihrem Bestehen: Wasserstoff‑Readiness, Rückbauoptionen, neue EU‑Vorgaben, lokale Wärmeplanung, Netzengpässe, technische Umrüstung und steigende Anforderungen an Versorgungssicherheit prägen den aktuellen Diskurs. Während das EU‑Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpaket und neue gesetzliche Vorgaben weitreichende Konsequenzen für Netzbetreiber bringen, ist zugleich unklar, welchen Weg viele Stadtwerke einschlagen: Rückbau, selektive Stilllegung oder Umrüstung auf grüne Gase wie Wasserstoff und Biomethan. 46 % der Stadtwerke haben ihre Strategie noch nicht abschließend festgelegt.
Ob Umrüstung bestehender Netze, Neubau von Leitungen oder der parallele Transport unterschiedlicher Medien – die Fragen reißen nicht ab: Die Anforderungen an Rohrmaterialien, Auslegung, Betrieb und Sicherheit steigen erheblich. Wasserstoffversprödung, CO₂‑Phasenverhalten, Verunreinigungen aus Biogas, neue Druck- und Temperaturregime sowie die Multigasfähigkeit von Verteil‑ und Transportnetzen stellen Netzbetreiber, Hersteller und Genehmigungsbehörden vor komplexe technische und regulatorische Fragestellungen.
Entscheider:innen, Führungskräfte und verantwortliche Personen aus folgenden Bereichen
Mit einem Klick auf den Tag wird Ihnen das detaillierte Programm angezeigt.
Das Programm als PDF zum Ausdrucken und Speichern finden Sie unten auf der Webseite unter "Programm drucken".
Leitfrage: Welche regulatorischen, politischen und systemischen Weichenstellungen bestimmen die Zukunft der Gas- und Wasserstoffnetze?
09:00 – 09:10 Uhr
Begrüßung und Anmoderation
09:10 – 09:30 Uhr
Einordnung: Warum die Zukunft der Gasnetze jetzt entschieden wird
Björn Munko
Hauptgeschäftsstelle/Gastechnologien und Energiesysteme,
DVGW e.V.
09:30 – 10:00 Uhr
Zukunft Gasnetze im neuen Rechtsrahmen: EnWG-Novelle, EU-Gas- und Wasserstoffpaket und nationale Umsetzung
Bernhard Kluttig
Abteilungsleiter für Sicherheit, Gas und Wasserstoff, Beteiligungen,
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
10:00 – 10:30 Uhr
Regulierung von Wasserstoffnetzen und Biomethaneinspeisung; Versorgungssicherheit und europäische Einbindung der Gas-, Wasserstoff-netze
Sandra Hannappel
Referentin,
Bundesnetzagentur
11:00 – 11:30 Uhr
Das Wasserstoff-Kernnetz als Startpunkt der Transformation: Stand, Ausbaupfad und offene Fragen
Referent:in in Absprache
11:30 – 12:00 Uhr
Fernleitungsnetze zwischen Umstellung und Neubau: Wo stehen wir?
Dennis Wehmeyer
Leiter Geschäftsentwicklung & Nachhaltigkeit,
GASCADE Gastransport GmbH
12:00 – 12:30 Uhr
Perspektive Ostdeutschland; industrielle Cluster: Wasserstoff-Startnetze als Standortfaktor
Referent:in in Absprache
12:30 – 13:30 Uhr
Mittagspause
13:30 – 14:00 Uhr
Gas- und Wasserstoffnetze: Was braucht die Branche vom Gesetzgeber?
Tilmann Wilhelm
Leiter Kommunikation und Politik,
DVGW
14:00 – 14:30 Uhr
Transformation vor Ort: Wie Stadtwerke Gasnetze, Wärmenetze und kommunale Wärmeplanung zusammenführen
Dr. Gerhard Holtmeier
Vorsitzender der Geschäftsführung,
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21)
14:30 – 15:00 Uhr
Pause
15:00 – 15:30 Uhr
Verbraucher- und Kostenperspektive: Was kostet die Gasnetz-transformation und bleibt dies bezahlbar
Sylwia Bialek-Gregory
Ph.D., Wissenschaftliche Geschäftsführerin,
Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI)
15:30 – 16:00 Uhr
Importmoleküle für Deutschland: Wasserstoff, Ammoniak und die Rolle der Importinfrastrukturen im Markthochlauf
Referent:in in Absprache
16:00 – 16:15 Uhr
Zusammenfassung Tag 1 und Ausblick Tag 2
Leitfrage: Wie kann die Transformation der Gasnetze praktisch umgesetzt werden – technisch, wirtschaftlich und regional differenziert?
09:00 – 09:10 Uhr
Begrüßung Tag 2 und Rückblick auf Tag 1
09:10 – 09:40 Uhr
Transformationsplanung der Verteilnetze – Von der Strategie zur Umsetzung
Florian Feller
Vorsitzender H2vorOrt,
energie schwaben gmbh
09:40 – 10:10 Uhr
Rolle von Netzen und Speichern für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft, Anforderungen an Planung und Technik
Jens Hüttenrauch
Teamleiter Netzprojekte,
DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
10:10 – 10:40 Uhr
Pause
10:40 – 11:10 Uhr
Biomethan im künftigen Gasnetz: Potenziale, Hemmnisse und regulatorischer Handlungsbedarf
Marco Weiß
Geschäftsführer,
ETW Energietechnik GmbH
11:10 – 11:40 Uhr
Biogasanlagen-Cluster als Infrastrukturbaustein: Wann wird Einspeisung wirtschaftlich?
Dr. Ing. Frank Graf
Bereichsleiter Energietechnologie,
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
11:40 – 12:10 Uhr
Wo entsteht die Nachfrage tatsächlich – Industrie, Kraftwerke, Wärmemarkt, Mobilität - und wie müssen Netze dafür angepasst oder stillgelegt werden?
Dr. Stefan Nykamp
Geschäftsführung,
Netzgesellschaft Düsseldorf
12:10 – 13:15 Uhr
Mittagspause
13:15 – 13:45 Uhr
Technische Regelsetzung und Gasbeschaffenheit: Biomethanqualität, Sauerstoff und Speicherfähigkeit
Christian Müller
Projektingenieur,
DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des KIT
13:45 – 14:15 Uhr
Finanzierung und Geschäftsmodelle der Netztransformation: Rahmenbedingungen, Investitionsfähigkeit, Planungssicherheit
Dr. Aria Rodgarkia-Dara
Frontier Economics
14:15 – 14:45 Uhr
Moderierter Dialog: „Was muss bis 2030 geklärt sein?“
Dialogformat: DVGW-Moderation mit Dr. Aria Rodgarkia-Dara (Frontier Economics), Marco Weiß (ETW Energietechnik), Frank Graf (EBI)
14:45 – 15:00 Uhr
Abschluss mit Zusammenfassung
15:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Stand: 24.08.2026
Preise
| Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen | 1.485,- €* |
| Regulärer Preis | 1.995,- €* |
| Behördenpreis | 490,- €* |
* zzgl. USt.
Gerne prüfen wir Ihre Anfrage zum Behördenpreis. Folgende Voraussetzungen zum Behördenpreis müssen erfüllt sein: Eine Behörde ist eine Einrichtung des Staates oder der öffentlichen Verwaltung, die Aufgaben im öffentlichen Interesse wahrnimmt.
Bitte beachten Sie:
Wenn die Hauptaufgabe der Firma/Gesellschaft einen wirtschaftlichen Erfolg verfolgt und Dienstleistungen auf dem Markt anbietet, ist dies keine Behörde und erfüllt somit nicht die Voraussetzungen zum Behördenpreis.
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