Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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Veranstaltungsreihe: Aktuelle Entwicklungen im Wasserrecht

Ihr Wissensvorsprung für eine sichere und zukunftsfähige Praxis

Schnellzugriff

Termine 2026

29. April, online: Düngerverordnung, NVZ & Nitrat

06. Mai, online: PFAS - Qualitätsanforderungen für Gewässer

16. September, online: TrinkwV / TrinkwEGV

23. September, online: Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes - Rahmenbedingungen für eine Wasserwiederverwendung

Die Veranstaltungsreihe „Aktuelle Entwicklungen im Wasserrecht“ bietet Ihnen einen kompakten und praxisnahen Überblick über alle relevanten gesetzlichen Verpflichtungen. Wir zeigen, welche Regelungen heute gelten, welche Neuerungen kommen werden und wie Sie sich frühzeitig und wirksam darauf vorbereiten können.
Sie erhalten klare Handlungsempfehlungen und eine rechtssichere Orientierung in einer dynamischen Rechtslage.

Im Fokus stehen die relevanten Rechtsrahmen, Monitoring- und Governance-Anforderungen, Kosten- und Haftungsfragen sowie deren konkrete Auswirkungen auf Ihre Organisation. 

Darüber hinaus profitieren Sie vom Erfahrungsaustausch mit Expert:innen und Kolleg:innen aus der Praxis – und vom ganzheitlichen Weiterbildungsangebot des DVGW für Mitglieder und Interessierte, die ihre Prozesse und Planungen rechtlich fundiert und zukunftsorientiert ausrichten möchten.

Format der Reihe

Vier Online-Einzelveranstaltungen von April bis September 2026
Aufzeichnungen und On-Demand-Zugang für alle Teilnehmenden – flexibel und jederzeit abrufbar
Kompaktes Format für je 4 Stunden am Vormittag
Auswahlmöglichkeit der Veranstaltungen

Zielgruppe
  • Kommunale Entscheidungsträger:innen
  • Stadtwerke & Wasserversorger, Abwasserbetriebe & Zweckverbände
  • Umwelt, Bau und Wasserbehörden
  • Planer:innen, Ingenieur und Fachbüros
  • Fachjurist:innen im Umwelt/Wasserrecht 
Düngerverordnung, NVZ & Nitrat
29. April 2026, online

Die Düngeverordnung (DüV) ist das zentrale nationale Instrument zur Umsetzung der EU Nitratrichtlinie. Sie regelt u. a. Aufbringungszeiträume, Höchstmengen, Dokumentation und Gewässerschutz
Gleichzeitig zeigt die Praxis: Die DüV allein ist vielfach unzureichend, weil trotz verschärfter Regelungen in vielen Regionen Nitrat Hotspots und Überschreitungen bestehen bleiben. Daher braucht es zusätzliche Aktionsprogramme in belasteten bzw. gefährdeten Gebieten (Nitrate Vulnerable Zones, NVZ), wie es die Richtlinie ausdrücklich vorsieht. 

Kernfragen 

  • 50 mg/l Nitrat als zentrale Schwelle entsprechend der Nitratrichtlinie und des Trinkwasserrechts: Wo stehen wir, wo bestehen Risiken?
  • NVZ Abgrenzung und „rote Gebiete“: Rote Gebiete (nitratbelastete und eutrophierte Gebiete nach DüV) sind nationale Spezifizierungen der EU Nitratrichtlinie mit verschärften Auflagen für Düngung und Bewirtschaftung.
  • Monitoring, Meldepflichten & Dokumentation: Was verlangt EU/Bundesrecht konkret, welche Datenqualität ist nötig? 

Praxisfolgen (Kommunen & Versorger) 

  • Trinkwasserschutz & Schutzgebietsmanagement
  • Kosten, Aufbereitung, ggf. Brunnenstilllegung und Folgen für Wasserpreise
  • Kooperation mit Landwirtschaft als Schlüssel zur Prävention 

Hier finden Sie in Kürze das Veranstaltungsprogramm für Düngerverordnung, NVZ & Nitrat.

PFAS – Regulierung, Monitoring, Aufbereitung
06. Mai 2026, online

Regulatorik & Rechtslage 

  • PFAS sind hoch persistent und mobil („Ewigkeitschemikalien“) mit breiter Umweltverbreitung.
  • In der EU ist ein umfangreiches Restriktionspaket / eine weitgehende Gruppenbeschränkung mit Ausnahmen (Essential Use) in Vorbereitung und teilweise bereits anwendungsbezogen umgesetzt (z. B. Feuerlöschschäume). Nicht als „Totalverbot“ beschlossen.
  • Trinkwasser: Für Summe PFAS20 gilt ein Richt-/Grenzwert von 0,1 µg/l (100 ng/l) gemäß EU Trinkwasserrichtlinie; national in der TrinkwV verankert. 

Gesundheit & Vorsorge 

  • Studien zeigen für mehrere gut untersuchte PFAS (v. a. PFOA, PFOS, PFNA, PFHxS) Zusammenhänge mit Effekten auf Leber, Niere, Schilddrüse, Immunsystem sowie potenziell Krebsrisiken. Grenzwerte sind vorsorgend sehr streng; Unsicherheiten bei Mischungen bestehen fort.
  • Besondere Relevanz für Kinder & Schwangere

Auswirkungen für Kommunen & Versorger 

  • Erweitertes Monitoring und angepasste Analytik
  • Zusätzliche Aufbereitungsstufen (z. B. GAK, Ionenaustausch, Membranen) mit Investitions- und Betriebskosten
  • Umgang mit Altlasten, urbanen Quellen, Klärschlamm & WWTP Knotenpunkten 

Hier finden Sie in Kürze das Veranstaltungsprogramm für PFAS – Regulierung, Monitoring, Aufbereitung.

TrinkwV & TrinkwEGV – Risikomanagement als Betriebssystem
16. September 2026, online

Die neue Trinkwasserlogik 

  • Von starren Grenzwerten hin zu verpflichtendem Risikomanagement entlang der gesamten Wasserkette (Einzugsgebiet → Gewinnung → Aufbereitung/Verteilung → Hausinstallation).
  • Risikobasierte Untersuchungsprogramme ersetzen schrittweise starre Beprobungspläne.
  • Betreiber, Dokumentations- und Informationspflichten werden ausgebaut. 

Praxisfokus 

  • Gefährdungsanalysen im Einzugsgebiet (TrinkwEGV) – Methoden, Daten, typische Fehler
  • Risikobasierte Überwachung – „Wie viel Untersuchung ist genug?“
  • Kommunikation & Transparenz – Verbraucherinformation, Abweichungsmanagement 

Hier finden Sie in Kürze das Veranstaltungsprogramm für TrinkwV & TrinkwEGV – Risikomanagement als Betriebssystem.

WHGNovelle – Wasserwiederverwendung
23. September 2026, online

Rechtsrahmen & Umsetzung 

  • Nationale Umsetzung der EUVO 2020/741 zur Wasserwiederverwendung (zunächst v. a. landwirtschaftliche Bewässerung).
  • Neue Genehmigungs, Überwachungs und Berichtspflichten, Risikomanagementpläne, Mindestanforderungen an Wasserqualität.
  • Abgrenzung zur klassischen Abwasserbeseitigung: keine Refinanzierung über Abwassergebühren

Herausforderungen & Chancen 

  • Hoher technischer, finanzieller und administrativer Aufwand, besonders für kleinere Kommunen
  • Länderkompetenzen können zu heterogener Anwendung führen
  • Trinkwasserschutz & Versorgungssicherheit im Blick behalten
  • Potenziale für Klimaanpassung, Ressourcensicherung, Standortpolitik 

Hier finden Sie in Kürze das Veranstaltungsprogramm für WHGNovelle – Wasserwiederverwendung.

Tickets
  • Im Doppelpack oder als komplette Reihe buchbar
  • Online Teilnahme inkl. LiveZugang, Präsentationsunterlagen, OnDemand-Aufzeichnung
Buchen Sie bequem und online Ihr gewünschtes Ticket.
Zur Anmeldung

Preise

Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen 2 Termine 975,- €*
Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen 4 Termine1.485,- €*
Regulärer Preis 2 Termine1.330,- €*
Regulärer Preis 4 Termine1.995,- €*

* zzgl. USt.

 

Ihre Vorteile einer Online-Teilnahme
  • Alle Vorträge als Livestream auf professioneller Onlineplattform
  • Fragen werden live beantwortet
  • Ausführlicher Teilnahme-Guide und Technikcheck im Vorfeld des Online-Events
  • Onlinesupport während des gesamten Events
  • Vortragsunterlagen des Online-Events im Nachgang
Technische Voraussetzungen

Zur Onlineteilnahme benötigen Sie folgende technische Ausstattung:

  • Internetzugang mit ausreichender Bandbreite (> 6 Mbit/s)
  • Laptop, Desktop-PC, Tablet etc. mit Lautsprechern/Kopfhörern
  • Aktueller Google Chrome, Edge oder Safari-Browser
  • Keine Installation auf Ihrem Rechner erforderlich
  • Webcam und Mikrofon (optional, nur für Audio-/Videochat notwendig)

Für Online-Seminare und Online-Konferenzen benötigen Sie nur dann eine Webcam und Mikrofon, wenn Sie an interaktiven Formaten wie z.B. Workshops oder am Speakers Corner teilnehmen möchten oder sich im virtuellen Pausenraum per Videoanruf mit anderen Teilnehmer:innen austauschen möchten.

Ihr Ansprechpartner Organisation
Kerstin Geißler
Projektmanagerin Organisation
Telefon+49 (0) 228 9188-735

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