Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral
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Ihr Wissensvorsprung für eine sichere und zukunftsfähige Praxis
Schnellzugriff
Die Veranstaltungsreihe „Aktuelle Entwicklungen im Wasserrecht“ bietet Ihnen einen kompakten und praxisnahen Überblick über alle relevanten gesetzlichen Verpflichtungen. Wir zeigen, welche Regelungen heute gelten, welche Neuerungen kommen werden und wie Sie sich frühzeitig und wirksam darauf vorbereiten können.
Sie erhalten klare Handlungsempfehlungen und eine rechtssichere Orientierung in einer dynamischen Rechtslage.
Im Fokus stehen die relevanten Rechtsrahmen, Monitoring- und Governance-Anforderungen, Kosten- und Haftungsfragen sowie deren konkrete Auswirkungen auf Ihre Organisation.
Darüber hinaus profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Expert:innen und Kolleg:innen aus der Praxis. Über die integrierte Chat Funktion können Sie sich aktiv einbringen. Ergänzt wird dies durch das ganzheitliche Weiterbildungsangebot des DVGW für Mitglieder und Interessierte, die ihre Prozesse und Planungen rechtlich fundiert und zukunftsorientiert ausrichten möchten.
✅ Vier Online-Einzelveranstaltungen von April bis September 2026
✅ Aufzeichnungen aller gebuchten Veranstaltungen – jederzeit abrufbar
✅ Ein kompaktes 4-Stunden Format am Vormittag
✅ Flexible Buchungsoptionen: Sie können entweder alle vier Veranstaltungen im Gesamtpaket buchen, alternativ die ersten beiden Termine oder die letzten beiden Termine.
Die neue Trinkwasserlogik
Praxisfokus
9:00 – 9:20 Uhr
Begrüßung und Einführung
Referent:in in Absprache
9:20 – 9:40 Uhr
Von der Überwachung zur Prävention: Der risikobasierte Ansatz der TrinkwV
Prof. Dr. Martin Exner
Uni Bonn
9:40 – 10:00 Uhr
Neue chemische und mikrobiologische Parameter in der TrinkwV – PFAS, Bisphenol A & Co.
Dr. Jochen Kuckelkorn
UBA
10:00 – 10:20 Uhr
Risikomanagement nach TrinkwV – Anforderungen und Umsetzung in der Praxis
Friedericke Brauer
TZW
10:20 – 10:45 Uhr
Diskussionsrunde
10:45 – 11:15 Uhr
Pause
11:15 – 11:35 Uhr
Risikobewertung im Einzugsgebiet – Anforderungen der TrinkwEGV und Umsetzungshilfen
Sebastian Sturm
TZW
11:35 – 11:55 Uhr
Erfahrungen bei der Umsetzung der TrinkwEGV – aus Sicht eines Versorgungsunternehmens
Frank Baresch
Teamleiter Risikomanagement und Landwirtschaft,
Hessenwasser GmbH
11:55 – 12:15 Uhr
Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung - gegenwärtiger Stand und Ausblick"
Referent:in in Absprache
12:15 – 12:45 Uhr
Diskussionsrunde
Rechtsrahmen & Umsetzung
Herausforderungen & Chancen
9:00 – 9:20 Uhr
Begrüßung und Einführung
Johanna Tissot
9:20 – 9:40 Uhr
1. Wasserrecht im Klimawandel: Wasserwiederverwendung und Steuerung durch Abgaben?
Prof. Dr. Michael Reinhard
Universität Trier
9:40 – 10:00 Uhr
2. Rollen, Verantwortlichkeiten und Haftung (Die Spielregeln)
Referent:in in Absprache
10:00 – 10:20 Uhr
4. Die technische Netztrennung nach DIN EN 1717
Referent:in in Absprache
10:20 – 10:45 Uhr
Diskussionsrunde
10:45 – 11:15 Uhr
Pause
11:15 – 11:35 Uhr
3. Risikomanagement – Auswirkung auf Trinkwasserschutz & Versorgungssicherheit
Manuela Helmecke
UBA
11:35 – 11:55 Uhr
5. Die Sicht des Abwasserverbandes (Der Perspektivwechsel)
Dr. Franziska Gromadecki
Geschäftsführung,
Abwasserverband Braunschweig
11:55 – 12:15 Uhr
6. Was bringt Wasserwiederverwendung Kommunen wirklich - Chancen jenseits der Pflichten
Ulf Miehe
Gruppenleiter Wasseraufbereitung & -wiederverwendung,
Kompetenzzentrum Wasser
12:15 – 12:45 Uhr
Diskussionsrunde
Die Düngeverordnung (DüV) ist das zentrale nationale Instrument zur Umsetzung der EU Nitratrichtlinie. Sie regelt u. a. Aufbringungszeiträume, Höchstmengen, Dokumentation und Gewässerschutz.
Gleichzeitig zeigt die Praxis: Die DüV allein ist vielfach unzureichend, weil trotz verschärfter Regelungen in vielen Regionen Nitrat Hotspots und Überschreitungen bestehen bleiben. Daher braucht es zusätzliche Aktionsprogramme in belasteten bzw. gefährdeten Gebieten (Nitrate Vulnerable Zones, NVZ), wie es die Richtlinie ausdrücklich vorsieht.
Kernfragen
Praxisfolgen (Kommunen & Versorger)
9:00 – 9:20 Uhr
Begrüßung und Einführung
Ursula Karges
Geschäftsfeldleiterin Ressourcenschutz,
IWW
9:20 – 9:40 Uhr
Aktueller Rechtsrahmen: EU‑Nitratrichtlinie & Düngeverordnung und Nitrat‑Aktionsprogramm
Caroline Douhaire
Rechtsanwältin,
Kanzlei Geulen Klinger
9:40 – 10:00 Uhr
Nitrat im Grundwasser – Aktuelle Messdaten & Risikoregionen
Dr. Nils Cremer
Stellvertretender Abteilungsleiter,
Erftverband
10:00 – 10:20 Uhr
Was muss im Düngerecht geschehen, damit das Nitratproblem gelöst wird?
Prof. Dr. Friedhelm Taube
Professor,
Universität Kiel
10:20 – 10:45 Uhr
Diskussionsrunde
10:45 – 11:15 Uhr
Pause
11:15 – 11:35 Uhr
Rote Gebiete & Wasserschutzgebiete – Konsequenzen für Städte & Gemeinden
Reno Furmanek
Geschäftsbereichsleiter,
Landwirtschaftskammer Niedersachsen
11:35 – 11:55 Uhr
Nitratbelastung & Grundwasserschutz: Evidenzbasierte Gebietsausweisung mit geostatistischen Methoden
Prof. Dr. Alexander Brenning
Professor für Geoinformatik,
Friedrich Schiller Universität Jena
11:55 – 12:15 Uhr
Kooperation statt Konfrontation: Wasserversorger & Landwirtschaft
Johanna Krähling
Agrarwissenschaftlerin,
IfÖL GmbH - Ingenieurbüro für Ökologie und Landwirtschaft
12:15 – 12:45 Uhr
Diskussionsrunde
Regulatorik & Rechtslage
Gesundheit & Vorsorge
Auswirkungen für Kommunen & Versorger
9:00 – 9:20 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Hanna Joerss
9:20 – 9:40 Uhr
Regelungen und Aufbereitung von PFAS im Trinkwasser
Daniel Mahringer
Umweltingenieur,
UBA
9:40 – 10:00 Uhr
Von Vorläuferchemikalien zu PFAS: Transformationspfade und ihre Bedeutung für Umwelt & Sanierung
Dr. Daniel Zahn
Stellvertretender Departmentleiter Environmental Analytical Chemistry,
UFZ
10:00 – 10:20 Uhr
Eintragswege, Verbreitungsdynamik und Folgen für zukünftige Sanierungsstrategien
Ursula Karges
Geschäftsfeldleiterin Ressourcenschutz,
IWW
10:20 – 10:45 Uhr
Diskussionsrunde
10:45 – 11:15 Uhr
Pause
11:15 – 11:35 Uhr
Von der Materialentscheidung zur nachhaltigen und sicheren Lösungsfindung: Stand der Technik, Herausforderungen und Chancen von hybriden Schichten als PFAS-Alternativen
Dr. Ferdinand Somorowsky
Leiter der Chemischen Beschichtungstechnologie,
Fraunhofer Institut für Silicatforschung ISC
11:35 – 11:55 Uhr
Industrie im Risiko - Wo sich die Beschränkung ändern muss
Jörg Mayer
Geschäftsführer,
SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik e.V.
11:55 – 12:15 Uhr
Altlasten, Hotspots & Sanierung
Dr. Michael Reinhard
Head of Business Development Site Evaluation und Restoration, PFAS,
Arcadis Germany GmbH
12:15 – 12:45 Uhr
Diskussionsrunde
Preise
| Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen | 2 Termine | 975,- €* |
| Regulärer Preis | 2 Termine | 1.330,- €* |
* zzgl. USt.
Zur Onlineteilnahme benötigen Sie folgende technische Ausstattung: