Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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Technikforum Energiespeicher

Gas-, Wärme- & Batteriespeicherlösungen für ein flexibles und resilientes Energiesystem

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Schnellzugriff

Termin

02. – 03. Juli 2026, online

Die zunehmende Volatilität im Energiesystem stellt Netzbetreiber, Versorger und Industrie vor neue Herausforderungen. Gas‑, Wärme‑ und Batteriespeicher gewinnen dabei an zentraler Bedeutung – nicht als Einzellösungen, sondern als vernetzte Flexibilitätsbausteine. Erst durch die Sektorenkopplung entsteht ein Energiesystem, das auf Belastungsschwankungen flexibel reagieren kann, erneuerbare Energien effizient integriert und Versorgungssicherheit gewährleistet. 

Das Technikforum Energiespeicher zeigt, wie molekulare, elektrische und thermische Speicher gemeinsam wirken und welche technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihre sektorübergreifende Nutzung ermöglichen. Expert:innen aus Netzbetrieb, Energieversorgung, Industrie und Forschung geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und berichten aus realen Projekten zu Power‑to‑X, Gas-, Wärme- und Batteriespeichern.

Themen
  • Regulatorische Rahmenbedingungen und Einsatzfelder von Gas‑, Wärme‑ und Batteriespeichern im gekoppelten Energiesystem
  • Technische Auslegung und Sicherheitsanforderungen an Speicher und ihre Kopplungspunkte
  • Planung & Netzintegration sektorübergreifender Speicherstandorte
  • Wirtschaftliche Bewertung und Flexibilitätsbeiträge vernetzter Speicherlösungen
  • Next‑Generation Storage: Visionen aus Forschung & Start‑up‑Szene
Zielgruppe

Entscheider:innen, Projektleiter:innen und leitende Techniker:innen und Ingenieur:innen von

  • Gas-, Wärme- und Stromversorgungsunternehmen und Netzbetreibern
  • Anlagenbauunternehmen
  • Speicherbetreiberfirmen
  • Technologieanbietern
  • Umweltverbänden
  • Rohrleitungsbauunternehmen
Programm

Mit einem Klick auf den Tag wird Ihnen das detaillierte Programm angezeigt.
Das Programm als PDF zum Ausdrucken und Speichern finden Sie unten auf der Webseite unter "Programm drucken".
 

09:00 – 09:10 Uhr

Begrüßung & Vorstellung des Programms

Regulatorische Rahmenbedingungen und Einsatzfelder von Gas‑, Wärme‑ und Batteriespeichern im gekoppelten Energiesystem

09:10 – 09:40 Uhr

Energiespeicher in gekoppelten Energiesystemen

- Energiesystemarchitekturen
- Speicher für thermische Energie
- Speicher für elektrische Energie

Prof. Dr. Gerhard Schmitz
Dozent an der TUHH
Technische Universität Hamburg

09:40 – 10:10 Uhr

Rechtsrahmen für Gas- und H₂ Speicher an Strom und Wärmeschnittstellen

Dr. Florian Brahms
Rechtsanwalt und Mitglied im BVES Bundesverband Energiespeicher,
Assmann Peiffer Rechtsanwälte

10:10 – 10:40 Uhr

Referent in Abstimmung

10:40 – 11:00 Uhr

Kaffeepause

11:00 – 11:30 Uhr

Batteriespeicher im Netzbetrieb: Rechtsrahmen für ihre Nutzung als Flexibilitätsbaustein an Gas‑ und Wärmeschnittstellen

- Grundlegender regulatischer Rahmen für Batteriespeicher
- Regulatorische Besonderheiten der unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten 
- Regulatorische Bestandsaufnahme und Reformbedarf

Dr. Thorsten Wielsch
Lead Partner Energierecht,
Deloitte Legal

11:30 – 12:00 Uhr

Dezentrale Elektrolyseure: Regulierung, Perspektive Gasnetze und H₂-Vermarktung - Erfahrungen aus dem Projekt Windgas Haurup

- Welche Rolle spielen dezentrale Elektrolyseure für die Dekarbonisierung und Versorgungssicherheit?
- Wie beeinflussen RFNBO-Zertifizierung und Netzunsicherheiten die Wirtschaftlichkeit dezentraler Projekte?
- Welche Vermarktungsoptionen bestehen für Wasserstoff aus dezentralen Elektrolyseuren (Netz, Industrie, Mobilität)?

Johannes Stader
Projektingenieur Wasserstoff Energiesysteme & Technologische Entwicklung
Green Planet Energy eG

12:00 – 13:00 Uhr

Mittagspause

Technische Auslegung und Sicherheitsanforderungen an Speicher und ihre Kopplungspunkte

13:00 – 13:30 Uhr

Sicherheitsarchitektur  & übergreifende Mindeststandards für hybride Speicherstandorte

Dr. Christian Kost
Fraunhofer ISE

13:30 – 14:00 Uhr

Sektorenübergreifende Speicheranlagen an der Schnittstelle von Strom, Gas/Wasserstoff und Wärme: regulatorische Einordnung und Anforderungen an die IT- und Cybersicherheit

- Gesetzliche und regulatorische Einordnung von Speicherlösungen an der Schnittstelle von Strom, Gas/Wasserstoff und Wärme
- Anforderungen an IT- und Cybersicherheit aus regulatorischer und betrieblicher Perspektive
- Best Practices für Planung, Betrieb und sichere Betriebsmodelle

Thomas Wiese
Manager, Energie- und Innovationsthemen,
c.con Management Consulting GmbH

14:00 – 14:30 Uhr

Praxisbericht: Betriebssicherheit und Störfallmanagement von Kurzzeitwärmespeicher & Power-to-Heat-Anlage der neu.sw

Steffen Asmus
Federführend beim Betrieb der PtH-Anlage,
Neubrandenburger Stadtwerke

14:30 – 15:00 Uhr

Wasserstoffspeicher 2045: Systemische Notwendigkeit im Kontext geopolitischer Importrisiken

- Wie viel Wasserstoffspeicher braucht Deutschland 2045 wirklich — und warum plant das BMWK nur ein Viertel davon?
- Kann eine stark importabhängige Wasserstoffwirtschaft ohne strategische Reservespeicher funktionieren?
- Ist der Aufbau der erforderlichen Speicherinfrastruktur bis 2045 realistisch — ein Vergleich mit dem historischen Erdgasspeicherausbau

Prof. Dr. Markus Löffler
Professor,
Westfälisches Energieinstitut, Westfälische Hochschule

15:00 Uhr

Ende des ersten Veranstaltungstages

09:00 Uhr

Begrüßung

Planung & Netzintegration sektorübergreifender Speicherstandorte

09:05 – 09:35 Uhr

Referent in Abstimmung

09:35 – 10:05 Uhr

Referent in Abstimmung

10:35 – 11:00 Uhr

Kaffeepause

Wirtschaftliche Bewertung und Flexibilitätsbeiträge vernetzter Speicherlösungen

11:00 – 11:30 Uhr

Flexibilitätswert statt Einzeltechnik: Wie Speicherverbünde wirtschaftlichen Mehrwert im Energiesystem schaffen

Beatrice Schulz
Leiterin der Abteilung Technologien und Märkte,
Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.

11:30 – 12:00 Uhr

Die Rolle von BESS und H2- Speichern im Energiesystem

- Technologien
- Rolle im Energiesystem - von der Langfristspeicherung bis hin zur Regelenergie 
- Typische Business Cases und wichtige Regulierungsregeln 

Dr. Christian Gatzen
Executive Director,
Frontier Köln

12:00 – 12:30 Uhr

Praxisbericht

Referent in Abstimmung

Next‑Generation Storage: Visionen aus Forschung & Start‑up‑Szene

13:15 – 13:45 Uhr

KI-gestützte Speicheroptimierung in der Praxis - Wie Stadtwerke mit intelligenter Vermarktung mehr aus Ihren Batteriespeichern herausholen

- Herausforderungen und Chancen für Stadtwerke beim Einstieg in den Großbatteriespeichermarkt - von der Investitionsentscheidung bis zur Vollautomatisierten Bewirtschaftung
- Welche Erlöspotenziale erschließt eine KI-basierte Vermarktung über mehrere Märkte (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie)?

David von Hammerstein
Senior Sales Manager,
Entrix GmbH

13:45 – 14:15 Uhr

Reversible SOCs als bidirektionale Speicher: Von Power‑to‑Gas zu Gas‑to‑Power in einem einzigen System

Prof. Dr. Vanja Subotic
Projektleiterin CELL4LIFE,
TU Graz, Institut für Wärmetechnik

14:15 Uhr

Ende der Veranstaltung

Stand: 13.04.2026

Tickets
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Zur Anmeldung

Preise

Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen1.485,- €*
Regulärer Preis1.995,- €*
Behördenpreis   490,- €*

* zzgl. USt.

Folgende Voraussetzungen zum Behördenpreis müssen erfüllt sein: Eine Behörde ist eine Einrichtung des Staates oder der öffentlichen Verwaltung, die Aufgaben im öffentlichen Interesse wahrnimmt. 

Bitte beachten Sie:
Wenn die Hauptaufgabe der Firma/Gesellschaft einen wirtschaftlichen Erfolg verfolgt und Dienstleistungen auf dem Markt anbietet, ist dies keine Behörde und erfüllt somit nicht die Voraussetzungen zum Behördenpreis.

 

Ihre Vorteile einer Online-Teilnahme
  • Hochwertiger Livestream aller Vorträge über eine professionelle Online‑Plattform
  • Direkter Austausch – Ihre Fragen werden live beantwortet
  • Zuverlässiger Live‑Support während des gesamten Events
  • Alle Vortragsunterlagen on‑Demand im Anschluss verfügbar
Technische Voraussetzungen

Zur Onlineteilnahme benötigen Sie folgende technische Ausstattung:

  • Internetzugang mit ausreichender Bandbreite (> 6 Mbit/s)
  • Laptop, Desktop-PC, Tablet etc. mit Lautsprechern/Kopfhörern
  • Aktueller Google Chrome, Edge oder Safari-Browser
  • Keine Installation auf Ihrem Rechner erforderlich
Ihr Ansprechpartner Organisation
Lisa Beermann
Projektmanagerin Organisation
Telefon+49 (0) 228 9188-342

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