Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral
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Praxis-Update: Strategien, Infrastruktur & Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
Schnellzugriff
Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzt – jetzt beginnt die entscheidende Phase: die Umsetzung vor Ort. Nach den ersten verabschiedeten Wärmeplänen stehen Kommunen, Stadtwerke und Netzbetreiber vor der konkreten Herausforderung, Strategien in investierbare, technisch tragfähige und gesellschaftlich anschlussfähige Lösungen zu übersetzen. Mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) wurde hierfür erstmals ein bundesweit verbindlicher Rahmen geschaffen, der Kommunen bei der Transformation ihrer Wärmeversorgung Orientierung gibt und langfristige Planungssicherheit schaffen soll. Mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) verschiebt sich dabei der Handlungsrahmen spürbar: Mehr Technologieoffenheit, veränderte Anforderungen an Heizsysteme und neue Erwartungen an Transparenz und Versorgungssicherheit eröffnen Spielräume – erhöhen aber zugleich die Komplexität der Entscheidungen.
Im Zentrum steht damit nicht mehr die Frage, wie Wärmeplanung funktioniert, sondern:
Die Konferenz bietet dafür praxisnahe Orientierung und belastbare Entscheidungsgrundlagen: Mit konkreten Erfahrungen aus Kommunen, technischen Lösungsansätzen, datenbasierten Planungsmethoden und einem klaren Fokus auf Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit.
Führungskräfte, Entscheider:innen und Verantwortliche aus folgenden Bereichen:
Mit einem Klick auf den Tag wird Ihnen das detaillierte Programm angezeigt.
Das Programm als PDF zum Ausdrucken und Speichern finden Sie unten auf der Webseite unter "Programm drucken".
09:00 – 09:10 Uhr
Michelle Schäfer
Referentin für Gastechnologien und -Anwendungen,
DVGW e.V.
09:10 – 09:20 Uhr
Regulatorischer Rahmen ab 2026: Wärmeplanungsgesetz (WPG), GModG und kommunale Umsetzung
Stephanie von Ahlefeldt
Abteilungsleitung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Dialog und Q&A
09:30 – 10:00 Uhr
Gasnetze in der Wärmeplanung
Dr. Kai Lobo
Stv. Hauptgeschäftsführer und Leiter der Abt. Energiewirtschaft,
Verband kommunaler Unternehmen e.V.
10:00 – 10:30 Uhr
Das Gebäudemodernisierungsgesetz 2026: Endlich Impulse?
Dr.-Ing. Rolf Albus
Geschäftsführender Vorstand,
GWI Essen e.V.
10:30 – 11:00 Uhr
11:00 – 11:30 Uhr
Energie- und Wärmeplanung digital: Einsatz von digitalen Zwillingen
Manuel Baur
Leiter Stabsstelle Integrierte Infrastrukturplanung,
BadenovaNetze GmbH
11:30 – 12:00 Uhr
Wie die Wärmewende lokal gelingen kann
Sigrid Lindner
Projektmanagerin Kompetenzzentrum Wärmewende NRW,
NRW.Energy4Climate
12:00 – 12:30 Uhr
Transformationsherausforderungen Erdgas, Wasserstoff und Biomethan
Tanja Begenat
Teamleiterin Netzkunden Gas,
Netze BW GmbH
12:30 – 13:30 Uhr
13:30 – 14:00 Uhr
Praxis: Kommunale Wärmeplanung in Nürnberg
- Von der Wärmeplanung zur Umsetzung: Transformation der Fernwärmeerzeugung
- Bestand und Ausbau: Erzeugungslösungen für unterschiedliche Anforderungen
Dr. Philipp Laut
Referent Energielösungen und Versorgungskonzepte, Innovationsmanagement,
N-ERGIE Aktiengesellschaft
14:00 – 14:30 Uhr
Praxis: Kommunale Wärmeplanung in Rostock
Roland Schulz
Bereichsleiter Energiesysteme,
Stadtwerke Rostock AG
14:30 – 15:00 Uhr
Praxis: Kommunale Wärmeplanung in Weißenburg i. Bay.
Rolle von Biomethan und Weiterentwicklung bestehender Infrastrukturen im Bestand
Tim Kruse
Projektleiter Digitale Energiesysteme,
Institut für Energietechnik IfE GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden
15:00 – 15:30 Uhr
15:30 – 16:00 Uhr
Praxis: Wärmekonzepte für ländliche Kommunen: Aufbau und Betrieb von Nahwärmenetzen in der Praxis
Steffen Hofmann
Abteilungsleiter Projektentwicklung/Regionale Kooperationen,
Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH
16:00 – 16:30 Uhr
"Wer macht mit?" Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit bei der Umsetzung von Bioenergiedörfern und Auswirkungen gemeinschaftlicher Planungen auf die Dorfgemeinschaft
- Erfolgsfaktoren für die Mobilisierung von Menschen für Bioenergieprojekte
- Auswirkungen gemeinschaftlicher Planungen auf die Dorfgemeinschaft
Dr. Swantje Eigner-Thiel
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Koordinatorin der Forschungsgruppe "Ländliche Räume und Dorfentwicklung",
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim, Holzminden, Göttingen
16:30 – 16:45 Uhr
Abschlussdiskussion: Wie schaffen es Kommunen, dass die Wärmeplanung nicht „in der Schublade verschwindet“?
16:45 Uhr
Ende der Veranstaltung
Stand: 23.09.2026
Preise
| Sonderpreis für DVGW-Mitgliedsunternehmen | 975,- €* |
| Regulärer Preis | 1.330,- €* |
| Behörde | 350,- €* |
* zzgl. USt.
Gerne prüfen wir Ihre Anfrage zum Behördenpreis. Folgende Voraussetzungen zum Behördenpreis müssen erfüllt sein: Eine Behörde ist eine Einrichtung des Staates oder der öffentlichen Verwaltung, die Aufgaben im öffentlichen Interesse wahrnimmt.
Bitte beachten Sie:
Wenn die Hauptaufgabe der Firma/Gesellschaft einen wirtschaftlichen Erfolg verfolgt und Dienstleistungen auf dem Markt anbietet, ist dies keine Behörde und erfüllt somit nicht die Voraussetzungen zum Behördenpreis.
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